Also wenn Sie sich diese Seite wirklich durchlesen, dann hegen Sie zweifelsfrei ein gesteigertes Interesse an einer Zusammenarbeit mit mir. Ich gebe mir also besondere Mühe, hier nicht nur informativ sondern auch unterhaltsam zu schreiben:
Was Sie wissen müssen:
Erstens: Ich wurde 1977 geboren und zwar in Leipzig. Zweitens: Strebsam und beharrlich näherte ich mich dem 11. Lebensjahr in welchem ich drittens eine 8mm Schmalfilmkamera in einem üblicherweise (doch an diesem Tag eben nicht) gut verschlossenen Schrank meiner lieben und verständnisvollen Großmutter fand. Viertens: Ich begann umgehend meine Familie und andere Mitmenschen mit dieser Kamera zu belästigen. Fünftens: Heute verdiene ich so direkt oder indirekt meinen Lebensunterhalt. Sechstens: Inzwischen habe ich noch gelernt, dass man loslassen muss um seine Ziele zu erreichen, was auch für Filmprojekte gilt und dass man siebtens: mit positiven Gedanken und innerer Ruhe jede Situation – sei sie auch noch so ausweglos – zur Zufriedenheit aller Beteiligten meistern kann.
Was Sie nicht wissen müssen, aber vielleicht interessant finden:
1. Ich habe sowas wie 9 oder 12 Jahre Klavier gespielt.
2. Ich habe 1996 ein (mein) Abitur erhalten (wie auch immer mir das gelungen sein mag)
3. Ich habe Zivildienst geleistet
4. Ich gründete zeitgleich eine kleine Videoproduktionsfirma in Chemnitz.
5. Ich studierte Film und Medien an der Filmakademie Baden-Würtemberg
6. Ich verließ selbige Einrichtung nach zwei Jahren um
7. einige Jahre als freiberuflicher Regisseur, Autor und Produzent in Ludwigsburg zu leben
8. wo mir meine Frau unseren ersten Sohn schenkte mit dem wir
9. aufs Land umgezogen sind, damit er Kühe in ihren naturgemäßen Farben und Umgebungen kennenlernt
Und wenn Sie diesen Text bis hierher gelesen haben, dann haben Sie es sich verdient zu erfahren, dass ich für Kunden wie o2 Germany, DaimlerChrysler, Mercedes-Benz Museum, Mitsubishi und Voith Turbo Marine gearbeitet habe. Das sollte Ihnen jedoch völlig egal sein, denn es sagt eigentlich überhaupt nichts über mich aus. Außer vielleicht, dass ich mich benehmen und eine Krawatte binden kann. Da ich in dieser Zeit viele Formen von negativem Stress, Kompetenzgerangel und Angst kennengelernt habe, beschloss ich meine “Karriere” im Segment der Industrie- und Werbefilme zunächst zu unterbrechen und widmete mich der Herstellung von unterhaltsamen Dokumentations- und Informationsprogrammen.
Seit 2008 bin ich als Geschäftsführer der Public Lounge Mediaproduction für Redaktion und Konzeption sowie die Studio- und Postproduktion verantwortlich. Unter meiner Leitung entstand das Internet-”TV” nexworld.TV.
Meine Aufgabe dort war und ist Wege zu finden, mit kleinsten Budgets Sendeformate wie die Talkrunden “Gegen den Strom”, “Meinungsbilder” und “Cafe 23″ zu entwickeln, zu gestalten und laufend zu produzieren. Als verantwortlicher Produzent war ich darüber hinaus federführend an der Produktion “Revolution 2012″ beteiligt, wobei das in diesem Fall große Teile der Regie- und Kameraarbeit, den Schnitt und das Sounddesign mit einschloss.
Ich habe den Begriff “Filmemacher” immer gescheut und damit langweilige deutsche Autorenfilme verbunden. Heute muss ich jedoch einräumen, dass dieser Begriff am besten beschreibt, wer oder was ich bin.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Guten Tag Herr Lehmann,
das ist eine großartige Seite – und noch mehr: großartige Arbeit – stiess auf ihren Film 2012 – Danke für so ausführliche umfassende spannende Recherche und Interviews!
Viel Erfolg weiterhin! – ein schönes Wochenende
Gabriele Aigner